Főoldal Das Weinbaugebiet Sehenswertes Haus für Keramikkunst in Siklós

Haus für Keramikkunst in Siklós

Die ersten Keramiksymposien Ungarns wurden (seit 1969) mit der Teilnahme von Keramikkünstlern in Siklós veranstaltet. Die selbstständige Künstlergruppe, oft mit internationalen bildenden Künstlern, hatte schon immer vor, ein Haus der Keramikgestaltung ins Leben zu rufen.

Ferences kolostorNach langen Vorbereitungen und mit der Zusammenarbeit des Branauer (Baranya) Rates (heute Selbstverwaltung), des Landesamtes für Denkmalschutz und des Kunstfonds konnte das Haus für Keramikkunst im Jahre 1984 eröffnet werden. Es kam in das Denkmalgebäude des ehemaligen Franziskanerklosters, das zu diesem Zweck renoviert wurde und eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

Zurzeit dient der eine Flügel des Gebäudes der Kirche, die anderen drei der Kunst. Wenn man das Gebäude innerhalb der Burgmauer von dem kleinen Platz vor der Franziskanerkirche betrachtet, sieht man nur seine schmalste Seite (die Eingangstür und einige Fenster). (Die Franziskanerkirche hat übrigens die heute bekannte, vielleicht qualifizierteste gotische Freskengruppe des mittelalterlichen Ungarns). Weiter, aus der südlichen Richtung, unter dem Berghügel kann man die imposante Größe des Klosters mit den äußeren und inneren Schutzmauern der Siklóser Burg entdecken.

Das Erdgeschoss des im 18. Jahrhundert erweiterten Gebäudes mittelalterlichen Ursprungs kann von jedem besichtigt werden. enn man durch den Innenhof geht, dessen Wandelgang im Barockstil mit Glasscheiben abgeschlossen ist, kann man im ehemaligen Refektorium eine Ausstellung von Werken früherer Symposien besichtigen. Andere Teile des Klosters sind im Interesse der ruhigen Gestaltungsarbeit für die Öffentlichkeit geschlossen.

In den früheren Kammern werden heute Ton und Porzellan gebrannt und Skulpturen geformt, im Dachgeschoss die Künstler untergebracht und dort befindet sich auch die Bibliothek, die die Dokumentation der vollen künstlerischen Arbeit enthält. Zwischen den dicken mittelalterlichen Steinmauern einer archäologischen Ausgrabung im Keller des Klosters wird der Ton vorbereitet. In dieser Werkstatt werden außer den aus Fabriken gebrachten Ton- und Porzellanmassen verschiedene Tonmischungen bearbeitet.

Das Haus für Keramikkunst wurde ins Leben gerufen, um die technischen und technologischen Versuche der Künstler zu ermöglichen. Man hat hier eine Reihe von Aktionsplänen ausgearbeitet und in die Tat umgesetzt. Im Bereich der Kunstgewerbe schien das Fach Keramik am besten lebensfähig zu sein. Viele Schul-, Kindergarten-, Hotel- und Theatergebäude wurden durch diese Werke verziert.

In der Region schloss sich das „Siklóser Haus“ dem in Pécs im Jahre 1968 gegründeten Keramikbiennalen und der fachlichen Arbeit der Zsolnay Fabrik an. An den Siklóser Symposien nahmen die Großen dieses Fachgebiets, vor allem Herr Imre Schrammel, seine Freunde und Schüler, und unzählig viele Künstler teil.

Zurzeit wird sommers im Haus eine freie Schule veranstaltet, an dem jeder teilnehmen kann, der sich für diesen Kunstzweig interessiert. An den gewöhnlich dreiwöchigen Kursen kann man mit der Hilfe namhafter Spezialisten je einen Bereich der Keramikkunst kennenlernen.

Besichtigung:

  • Von Anfang Mai bis Ende Oktober
  • Nach Voranmeldung

Information und Voranmeldung:

Réka Váczy Leiterin,

Branauer Künstlerfarmen Non-Profit GmbH.

Tel: +36 30 502 0401

Anschrift: H-7800 Siklós, Ordenhaus der Franziskaner, Vajda J. tér 2.