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Auch die Schönheit und der ästhetische Wert des Weines erleichtern einem die Einhaltung dieser Regel. Der Wein soll wegen seines zauberhaften Reichtums an Düften gar nicht getrunken werden, er ist eher - bei gemütlichen Gesprächen - zum Bewundern, Schmecken, Nippen - also zum Genießen da.

"Das Wasser wird erst zum Wein, dann verwandelt sich der Wein ins Blut. Das Wasser ist die Materie, der Wein die Seele, das Blut der Geist. Aus der Materie wird Seele, aus der Seele Geist - das ist die zweifache Verwandlung, die wir hier auf Erden erleben müssen." (Béla Hamvas: Die Philosophie des Weines)..
Der Wein selbst ist ein Kunstwerk mit ästhetischen Werten, daher sind die Verkostung und die Beurteilung des Weines ebenfalls künstlerische Tätigkeiten.
Der Wein wirkt nicht nur auf eines der menschlichen Sinnesorgane, wie etwa die Musik oder ein Gemälde, sondern, kann mit allen Sinnesorganen gleichzeitig genossen werden, wenn man sich an die untenstehenden Regeln hält:
Weinkultur ala’ Villány