Der Name der Siedlung erscheint urkundlich erstmals im 14. Jahrhundert, als Besitz der Familie Vyzlau. In dem Schreiben vom 1332 wird festgestellt, dass sie über eine Burg verfügte, die als Patronatskirche diente. In dem umfangreichen Gebiet existierten schon damals vier Wassermühlen und an den Hügeln gab es einen regen Weinanbau. Anfang des 13. Jahrhunderts war das Dorf schon eines der bedeutendsten Dörfer in der Gegend, in Bezahlung des päpstlichen Zehntels wurde es nur von Siklós überboten.
Die Reformation von Diósviszló soll um die ersten Jahrzehnte des 16. Jahrhunderts erfolgt sein. Zu dieser Zeit haben die Gläubigen der neuen Religion ihr Bethaus aus Holz und Lehm gebaut. Anfang der 1800-er Jahre erbaute die Kirchengemeinde aus öffentlichen Spenden eine der schönsten Kirchen der Gegend größtenteils aus Ziegeln der Burgruine. Im Turm läuteten zu Weihung 1804 zwei Glocken.
Sehenswertes:
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