Főoldal Das Weinbaugebiet Die Weinlandschaft Der Boden

Der Boden

Boden und Klima bestimmen die Qualität des Weines, denn zum Stoffwechsel benötigt die Rebe sowohl die Wurzeln als auch die Blätter.

Die Bodenbeschaffenheit spielt die bedeutendste Rolle für den Charakter, die Duft- und Aromastoffe und den Extraktgehalt der Weine.

Wegen seiner kahlen und kegelförmigen Spitze kann der Besucher vom zuckerhutförmigen Szársomlyó, dem mittleren Berg des Villányer Höhenzugs getäuscht werden. Aus der Ferne scheint er nämlich ein Vulkanberg zu sein, dabei besteht er größtenteils aus Kalkstein, der den Weinreben als wertvoller Nährboden dient.

löszös talaj a Villányi borvidéken

IIn der Gegend von Nagyharsány ist sogar am Straßenrand zu erkennen, dass an den Hängen der größte Teil des Tiefbodens aus Kalkstein besteht. Alle Böden sind neutral oder mild basisch. Auf dieser Schicht befinden sich:

  • kalkhaltiger Löss und
  • Lehm.

Auf der Hochebene und an den nördlichen Hängen sind

  • Humuskarbonatboden („Rendzina“, Wort slawischer Herkunft, Bedeutung: Gerassel) und
  • Schwarzer Boden („Csernozjom“ gleichfalls slawischer Herkunft)

zu finden.

Die wichtigsten Bodenstoffe des Villányer Weinbaugebietes sind

  • der Dolomit,    
  • der Mergel,
  • der Kalkstein aus der Kreidezeit und
  • der Tonboden, hie und da mit sandiger Lössdecke.

Die Weinreben wachsen fast voll und ganz auf schweren, aber gut wasserspeichernden Böden.

Mit der Bodenarbeit haben es die Landwirte recht schwer. In der Gegend von Villány und Palkonya ist der Boden für blaue Rebsorten, westlich von Kisharsány eher für weiße Rebsorten geeignet. In der schwer bebaubaren Erde werden die Reben mit entsprechender Technologie und durch reduzierte Erträge so gepflegt, dass sie Trauben von ausgezeichneter Qualität hervorbringen.

Quelle:
Gyula Haraszti: Villányer Weine – Verlag Kossuth, Budapest 2002