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Ammonnites Lehrpfad am Kirchberg (Templom-hegy)

Der Lehrpfad wurde im alten Steinbruch des Kirchberges bei Villány ausgestaltet. Wenn man von Villány Richtung Villánykövesd fährt, 500 m nach dem Bahnhof, vor der Durchfahrt links, am Fuße des Berges ist ein etwas holperiger Parkplatz zu finden.

Ammonitesz maradvány a Templom-hegyen

Wenn man von Villány aus zu Fuß losgeht, ist die Richtung des schon von fern sehbaren Sendeturms zu wählen. Der Informationspfeil im Parkplatz deutet schon auf die erste Station des Lehrpfades.

Stadtplan Villány herunterladen. Um den Lehrpfad zu finden, vergrößern Sie die Karte am Kirchberg (Templom-hegy)!


Weglänge: ca 3 km. Naturschutzgebiet!

Aufgrund der Karte der Eingangstafel und der Pfeile an den wichtigeren Verzweigungen kann der Weg leicht durchwandert werden. Der Weg gehört zum Landeswanderweg mit blauer Markierung und wird als Lehrpfad nicht markiert.

Die Anlage des ehemaligen Steinbruchs, der schon in der Römerzeit angebaut worden ist, wurde schön herrichtet. In den Jahren zwischen 1960 und 1970 fand hier eine großbetriebliche Förderung statt. Zu dieser Zeit wurde die zur Stoffbewegung nötige Gleitbahn ausgebaut, durch deren Spurlinie man heute ins Tal kommt.

Geschichte:

Der Villányer Höhenzug, das sich wie eine Insel zwischen den niedrigeren Landschaften Südtransdanubiens aushebt, besteht aus Schichtgesteinen von der Periode des Oberkarbons bis zur Kreidezeit. Heute baut er sich aus sieben, sich nach Süden neigenden „Schuppen“ auf.

Hier wurden von Forschern 27 neue Tierarten entdeckt. Als Ergebnis der seit 1910 dauernden Forschungen ist die Spur der ältesten Periode des Pleistozäns hier zu finden. Von hier stammt die Benennung „Villanyium“, die die weltweite Benennung dieser Schicht ist. Die Fundgruppe, die wegen ihrer reichen Population seitdem weltbekannt worden ist, wurde von Lajos Lóczy im Jahre 1915 aufgearbeitet.

Die verlassenen Steinbrüche des Villányer Kirchbergs (früher als Kalkberg genannt) wurden im Interesse des Schutzes von gesteinkundlichen Werten und von Spuren der im Lande einzigartigen Ammoniten aus der Jurazeit und der Wirbeltiere aus dem Pliozän und Pleistozän, die sich vor allem im Bergwerkhof befinden, 1989 als geschützt erklärt. Man hat hier Reptilienwirbel und Spuren von Lebewesen aus dem Flachmeer ausgegraben.

Die gebohrten Löcher mit ca. 3 cm Durchmesser sind Spuren der magnetischen Untersuchung, durch die die Forscher zu feststellen versuchen, welche Bewegungsrichtung die Ablagerung machte.


  • Rostfarbener Fingerhut, besonders geschützt (seine oft eineinhalb Meter große Blumensprossen wachsen Mitte Sommer).
  • Felsen-Fetthenne (sie gehört zur Familie der Dickblattgewächse, und als solche ist sie ziemlich trockenheitsverträglich).
  • Ehrenpreise (winzige pflanzen des frühen Frühjahrs, sie sind wie kleine Steinbrecher oder Hungerblümchen).
  • Bienenfresser (die ungestörten Lösswände werden von diesen bunten Vögeln gerne als Brutstätte ausgewählt).

Wenn man durch den Steinbruch bummelt, kann man entlang der Felsenmauern wunderschöne Natur entdecken. Die östliche Seite des Tales wird gleichfalls durch eine Felsenmauer abgeschlossen. Auf diese kann man leicht hochklettern (sie hat einen Neigungswinkel von 45-60°), oben befindet sich nämlich ein Aussichtspunkt. Es lohnt sich, auf dem Berg stundenlang zu verbleiben, es sind hier interessante Abdrücke und Pflanzen zu finden.