Főoldal Das Weinbaugebiet Sehenswertes Wallfahrtsort Máriagyűd

Wallfahrtsort Máriagyűd

„Denn Du bist von der allerheiligsten Dreifaltigkeit gekrönt worden!”

Máriagyűd bekam seinen Namen vom Fürst Gyöd, der mit landnehmenden Ungarn in dieses Gebiet kam.

Schon vor diesen Zeiten plätscherte hier, am ehemaligen Römerweg die Quelle, neben der eine kleine Marienstatue aufgestellt und der Ort von da an als heilig verehrt wurde.

Im Jahre 1006 fanden Benediktinermönche die geehrte Marienstatue und bauten daneben eine Kapelle auf.

1148 ließ König Géza die Kirche erbauen.

Im Mittelalter tritt die Kirche durch Péter Perényi, den Siklóser Burgherrn in die reformierte Kirche über. Während der Türkenherrschaft erlebte sie eine ruhelose Periode. In der Nagyharsányer Schlacht befreite sich die Gegend von der türkischen Besetzung und die sich ständig wiederholenden Marienerscheinungen erregten immer mehr Aufsehen. Die Katholiken fingen an ihre Kirche zurückzufordern.

1698 gelangte eine neue Statue in die Kirche, die aber - wegen der ständigen Einbrüche der Serben - in Eszék (Osijek, heute Kroatien) sicher verwahrt wurde. Sie ist heute noch dort, in der Franziskanerkirche zu sehen.

Nach den Erscheinungen im Jahre 1706 gelangte die jetzige Gnadenstatue als Gabe des damaligen Diözesanbischofs in die Kirche.

Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert von den Franziskanern erweitert und 1742 eingeweiht.

Die Anordnung von König Joseph II. ließ den Wallfahrtsort sperren. Im Einziehungsprotokoll stehen 302 unerwartete Genesungen, 106 Krücken, 1742 silberne Erinnerungsstücke, mit Gold und Silber durchwebte Messkleider, 2 Doppelzentner goldene und silberne Gegenstände.
1805 wurde der Wallfahrtsort durch den Papst Pius VII. wieder anerkannt.

Wegen der häufigen Gebetserhörungen und der Marienerscheinungen im 17. Jahrhundert ist Máriagyűd heute einer der beliebtesten Wallfahrtsorte. Aufzeichnungen zufolge erschien Maria zum ersten mal 1687 einem katholischen Wirt namens Tamás und danach dem Siklóser Gespan Mátyás.

Die zweitürmige römisch-katholische Barockkirche bekam vom Papst Benedikt XVI. im Jahre 2008 den Rang „Basilica Minor”.

Die Kirche kann wochentags zwischen 9:00 und 16:30 Uhr besichtigt werden.

Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: www.mariagyud.extra.hu

Hier befindet sich der Ausgangspunkt des Lehrpfades Mäusedorn!!!