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Siklós

Die Stadt befindet sich am Fuße des Tenkes-Berges

Siklósi Ferences kolostorSiklós ist Zentrum des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens in der Region. Sie ist sowohl für ihre Weine, für die Burg und mehrere Kunstdenkmäler als auch für die moderne, neu gestaltete Innenstadt und die stimmungsvollen Straßen der Altstadt, in denen sich Zukunft und Vergangenheit finden,  berühmt.

Die erste offizielle Urkunde von Siklós stammt aus 1190 und von da an ist die Siedlung eine zentrale Residenz der bedeutendsten Familien der ungarischen Geschichte. Die Burg im Grenzland zu Kroatien ist eines der am besten erhaltenen historischen Denkmäler im Lande und wacht über der Ebene, wo die Drau, der Grenzfluss fließt. An der Stelle der Stadt stand in der Römerzeit eine Militäranlage namens Serena. Die Festung wird erstmals 1294 urkundlich erwähnt.

Burg von SiklósDie Familie Garai besaß die Burg von 1394 ca. einhundert Jahre lang und baute sie in gotischem Stil um, wovon die Burgkapelle mit reicher gotischer Wölbung zeugt, die zu den schönsten gotischen Denkmälern des Landes zählt. Die Burg gehörte von 1515 den Perényis und wurde von ihnen im Geist der Renaissance umgebaut. Imre Perényi und seine zweite Frau, Dorottya Kanizsai lebten ihr Leben größtenteils in der Burg, die Statue von Dorottya steht im Festungsgraben. Von diesem Ehepaar wurden die Gefallenen der tragischen Mohácser Schlacht (1526) begraben.

Siklósi Malkocs bej dzsámiDie Burg wurde vom Sultan Süleyman 1543 erobert und nahezu 150 Jahre lang als bedeutender Stützpunkt benutzt. In der Außenstadt bauten die Türken Moscheen, die bedeutendste unter ihnen ist die mit dem Namen Malkocs Bej . Ein Umbau und die Erweiterung der Burg im Barockstil ist der Grafenfamilie Batthyány im 18. Jahrhundert zu verdanken. Die Burg verlor im 19. Jahrhundert ihre militärische Bedeutung.

Von der Terrasse der im 18. Jahrhundert hochgezogenen Bastei hat man die Möglichkeit, ein wunderschönes Panorama auf die Stadt und die nahe gelegenen Rebflächen zu genießen. Die der hl. Anna geweihte Franziskanerkirche wurde innerhalb der äußeren Burgmauer im 14. Jahrhundert gebaut. Ihr gotischer Chor wurde mit Fresken im frühen Renaissancestil verziert und hier befindet sich der Grabstein des I. Miklós Garai. Neben der Kirche, im ehemaligen Kloster, das heute als Haus für Keramikkunst fungiert, kann man die Werke von Zeitgenossen bewundern.

Die serbisch-orthodoxe Kirche wurde von den im 15. Jahrhundert angesiedelten Serben im Jahre 1738 aus Spenden der Gläubigen erbaut. Nach einem Brand wurde sie 1783 in Originalform neu aufgebaut. Die Ikonostase und die Einrichtung sollen um 1800 geschaffen worden sein. Die wertvollsten Stücke der Sammlung gelangten in die griechisch-orientalische kirchenhistorische Sammlung in Szentendre (nördlich von Budapest).

Die reformierte Kirchengemeinde ist so alt wie die ungarische Reformation. Der erste Priester war laut Archivdokumenten Mihály Siklósi (vielleicht Szilvási), der als gebürtiger Siklóser 1522 nach Sátoraljaújhely (Nordostungarn) ziehen musste, da die weit entfernte Stadt mit reger Reformationsbewegung ebenfalls den Perényis gehörte. Später kam er nach Siklós zurück und verkündigte daher das Wort Gottes in beiden Städten. Die reformierte Kirche erbaute man im Jahre 1804.

Siklós ist eine ausgezeichnete Weingegend. An den Hängen des Tenkes-Berges wachsen eher weiße Rebsorten. Die Verbreitetste unter ihnen ist der Welschriesling, sozusagen das Flaggschiff der Siklóser Weine.

Sehenswertes:

Wie erreichen Sie das Villányer Weinbaugebiet?

Bürgermeisteramt: Polgármesteri Hivatal, H-7800 Siklós, Kossuth tér 1.
Tel: + 36 72/579-500    
Bevölkerungszahl: ca. 10 000 Einwohner
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Web:  www.siklos.hu