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Skulpturenpark bei Nagyharsány

Im verlassenen Steinbruch am Szársomlyó-Berg arbeiten seit 1967 internationale Künstler. Ihre Skulpturen bieten in dem ehemaligen Tagebergwerk einen wunderbaren Anblick.

Die Initiative der jungen Künstler wurde damals sowohl regional als auch auf Komitatsebene begrüßt. Die nahe gelegene Gyimóthy Villa wurde renoviert und den Künstlern zur Verfügung gestellt. Damit waren die Branauer Künstlerfarmen 1968 offiziell ins Leben gerufen.

Nagyharsányi Szoborpark

Ab 1970 gehörten der Gruppe immer mehr internationale Künstler an und die Bildhauerei wurde zum zentralen Thema. Immer mehr Skulpturen wurden dort angefertigt.

Der zauberhafte Ort mit seinen steilen Felswänden, oberer und unterer Promenade und dem großzügigen Amphitheater inspirierte die Künstler, dort nicht nur zu arbeiten, sondern ihre Werke auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Touristen die Möglichkeit zu geben, ihnen bei ihrem Schaffen über die Schulter zu schauen.


Im Rahmen der Symposien wurden die Skulpturen Anfang der 80-er Jahre zu einer ständigen Ausstellung arrangiert und wurden so zur ersten sog. „land-art„ Ausstellung in Ungarn, wo Entwurf, Ausführung und sogar das Arrangement in der Natur in den Händen der Künstler liegt.

Anfang der 90-er Jahre lief die Aktion „Skulpturen statt umgestürzter politischer Denkmäler!” Skulpturen von ungarischen und ausländischen Künstlern ersetzten die früheren politischen Denkmäler in vielen ungarischen Städten.

Mitglieder des “ Ersten Skulpturensymposiums Drei Länder“, des gemeinsamen österreichisch – ungarisch - slowakischen Steinskulpturensymposiums stellten eine Skulpturengruppe am geografischen Treffpunkt der drei Länder auf.

Anfang der 90-er Jahre wurde aufgrund einer privaten Initiative eine neue Form der Künstlerausbildung eingeführt: die Meisterschule für Bildende Kunst. Sie steht allen Hochschulabsolventen offen, die ihre praktischen Fertigkeiten vertiefen wollen. Sie können die Fächer Keramik, Bildhauerei, Metallskulpturen und Malerei belegen. Inzwischen ist die Meisterschule in die Universität von Pécs integriert. Die jungen Künstler arbeiten 3 Jahre lang zusammen mit ihrem Meister im Skulpturenpark.

Szoborpark a levegőből

ie kultur- und kunsthistorische Bedeutsamkeit des Skulpturenparks bei Nagyharsány liegt darin, dass die Künstler in Ungarn hier zum ersten mal die Möglichkeit hatten, frei zu experimentieren.
Seit der Gründung arbeiteten hier etwa 200 Künstler (einige von ihnen:
 Gyula Bocz, ehemaliger Stipendiat des Komitatsrates und der Maschinenfabrik Sopianae, der seine Arbeit der Kunst zuliebe aufgegeben hat;
János Orosz, Inhaber des Munkácsy-Preises, der höchsten Auszeichnung für einen Maler,  sich dann der Bildhauerei zuwendete;
István Bencsik, der mit seiner Skulpturenserie sich selbst erneuerte und eine große Wirkung auf seine Kollegen ausübte;
Sándor Kígyós und Gyula Gulyás, die Werke angefertigt haben, die viele akademische Prüfungswerke weit überholen.
Aus ihren Werken befinden sich im Skulpturenpark 136 monumentale Steinskulpturen.
Unter den unzähligen ausländischen Künstlern werden hier nur diejenigen erwähnt, die für den heutigen Anblick vielleicht am meisten getan haben: Mathias Hiet und Colin Foster).


Größtenteils wurden die Skulpturen aus grauem Kalkstein aus Nagyharsány und Beremend angefertigt. Der Steinbruch am Szársomlyó-Berg ist eine unvergleichliche kulturelle Sehenswürdigkeit auf der touristischen Landkarte der Branau und des Landes.

www.harkany.biz
www.villany.hu